Setzen von Samen in den Unterstand
Fast die gesamte bestehende Kultur mit 20-30 Jährigen Fichten wurde vom Wild geschädigt. Somit muss diese Fläche erneut aufgeforstet werdenn.
Um die derzeitige Beschattung bestmöglich zu nutzen, werden bereits in den Unterstand samen gepflanzt.
Dies soll dem Beiwuchs vorbeugen und bereits einen Wachstumsvorsprung garantieren, sobald die bestehenden Bäume entnommen werden.
Weiters wurden auch andere Testflächen für diesen Versuch ausgewählt in denen größere Entnahmen in der Zukunft vorgesehen sind
Als Unterstand wurden vorwiegend heimische Baumarten mit großen Samen ausgewählt wie zum Beispiel Walnüsse, Edelkastanien und Rosskastanien oder Stieleichen. Mit größeren Samen kann die Saat besser gesteuert und kontrolliert werden (Gruppenpflanzung, Samenmenge, Ausfallsquote)
Um die Beschattung für die nachfolgenden Baumarten zu garantieren und gleichzeitig den Humusaufbau voranzutreiben wurden ausschließlich Laubbaumarten ausgewählt.
Als Erstversuch wurde auf drei unterschiedlichen Standorten diese frühzeitige Pflanzung durchgeführt.
1.
Parzelle: KG 76025 - 635/81
Fläche: ca. 350m²
Arten: Walnuss, Edelkastanie, Rosskastanie
Standort: Sehr Sonnig, sehr warm, 50 Jähriger Bestand, Boden ist bewachsen, Lichtstand
2.
Parzelle: KG 76025 - 635/89
Fläche: ca. 1800m²
Arten: Walnuss, Edelkastanie, Rosskastanie
Standort: Sehr Schattig, kühl, 30 Jähriger Bestand, Boden ist kahl bewachsen, Dichtstand
3.
Parzelle: KG 76025 - 1192/36
Fläche: ca. 970m²
Arten: Walnuss, Edelkastanie, Rosskastanie
Standort: Eher Sonnig, warm, 70 Jähriger Bestand, Boden ist leicht bewachsen, Lichtstand
Zusätzlich wurden die Samen, für Kontrollzwecke, auch einzeln in Töpfen gesetzt:
Edelkastanie: 27
Walnuss: 10
Zeder: 22
Eiche: 53
Alle Pflanzungen erfolgten zwischen Oktober und November 2023.
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